Unser Verein...
...wurde 1893 als "Freier Turn- und Sportverein Kötzschenbroda" gegründet.

Als Abteilungen sind uns bekannt
Fußball
Radfahren
Turnen

1920 übernahm Kurt Klotzsche die Leitung des o.g. Vereins und führte sie zu einem im ganzen Kreis bekannten leistungsfähigen Sportverein.



1929 erfolgte die Fahnenweihe in der damaligen Schützenhalle.



Ein Sportplatz wurde gebraucht! Durch den Verkauf von "Anteilscheinen" an die Sportler ab 1928, kam das Geld für den Kauf des Landes an der Kötitzer Straße zusammen.


                  




Über 36.000 Stunden brauchten die fleißigen Sportler zum Sportplatzbau.





               

Am 19. Juni 1932 war es dann soweit. Der eigene Sportplatz wurde eingeweiht!




Anstecknadeln des ATSB




Die Freude über den neuen eigenen Sportplatz währte nicht lange, denn 1933 benötigten die Nazis die Sportanlagen zum Zwecke der "stählernen Hitlerjugend". Zäune und Tore wurden verbrannt. Der Sportverein wurde verboten und aufgelöst und der Sportplatz entschädigungslos enteignet. Acht Mann vom Kommando der Wehrmacht suchten nach unserer Gründungsfahne bei Kurt Klotzsche in der Wohnung, doch ohne Erfolg. Sie war im Schuhschränkchen mit doppelter Rückwand versteckt. Sie ist somit bis zum heutigen Tag erhalten geblieben. Sportler und Funktionäre wurden verhaftet. Die 12 schwarzen Jahre dauerten bis 1945.
Es war wieder Kurt Klotzsche der sich mit Spfrd. Robel und Walter Maywald die Genehmigung der "Roten Armee" zur friedlichen Nutzung des Sportplatzes holte. Er gelangte wieder in den Besitz unseres Vereins. Die Zusammenkunft mit dem Kommandeur fand im Gebäude der Sparkasse in Radebeul-West statt. Um einen Beginn zu haben, gab jeder Funktionär 100,-Mark. Kurt Klotzsche wurde Vorsitzender der
SG Radebeul, welche später BSG Motor Radebeul wurde. Der Platz wurde auch von der "Roten Armee" mit genutzt.

Es entwickelten sich nacheinander die Sektionen
Turnen/Gymnastik (Else Klotzsche, Wella Tyrner, Alice Schön)
Fußball (Spfrd. Martin)
Handball (Spfrd. Neumann)
Wassersport (Spfrde. Robel und Friedrich)
Kegeln (Spfrd. Umlauft)

1957 konnte die Traditionsfahne öffentlich durch Sportfreund Bernhard der BSG Motor Radebeul-West, anläßlich der Feierlichkeiten
"25 Jahre Sportplatz - Kötitzer Straße in Radebeul"
übergeben werden.

    


Am 16.9.1964 starb Kurt Klotzsche, 67jährig, der so große Verdienste an diesen Sportplatz hatte.
Als Dank dafür wurde am 25.9.1971 der Sportplatz in "Kurt-Klotzsche-Stadion" umbenannt.
Noch heute ziert diese Gedenktafel unser Sportheim.



Die Sektionen entwickelten sich bis zu einem Punkt, wo es finanziell so nicht mehr weiterging. Viele Sportanlagen wie z.B. Tennisplätze, Bootshaus, Kegelbahn mit Sportheim und Sporthallen kamen hinzu. Es mußte also ein großer Trägerbetrieb gefunden werden, der auch den Sport unterstützen konnte. So kam es 1970 zur Bildung unserer Sportgemeinschaft im DTSB der DDR. Der große Betrieb - Druckmaschinenwerk Planeta vereinigte sich mit seiner
BSG Motor Planeta und der BSG Motor Radebeul zur





 BSG Planeta Radebeul

Bilder von der Gründungsversammlung